Auf brillenradar.de finden Sie Ihre neue Brille online aus den Angeboten vieler Online Optiker. Für den optimalen Vergleich der Brillenmodelle, wählen Sie aus den Filtern auf der linken Seite die Farbe, Fassungsart, Glasform und das auch das Material der Brillenfassung aus. Im Folgenden lesen Sie mehr über die verschiedenen Materialien aus denen Brillen hergestellt werden können.


 

 

Metall


Brillengestelle aus Metall sind besonders robustMetall wird als robustes und leicht zu manipulierendes Material oft in der Herstellung von Brillenfassungen verwendet. Je nach Metalllegierung kann die Metallfassung unterschiedlich farbig gestaltet werden. Brillenhersteller designen oft eigenen Metalllegierungen was zu einer Einzigartigkeit der Farben führt. 

 

 

Titan


Das Metall Titan findet bei der Herstellung von Brillenfassungen besondere Beachtung. Im Vergleich zu anderen metallartigen Fassungen ist Titan im Schnitt um die Hälfte leichter und somit bequemer zu tragen. Durch die hohe Stabilität von Titan können aus diesem Material besonders dünne und filigrane Brillenfassungen gefertigt werden, welche trotzdem im täglichen Gebrauch standhalten. Da Titan ein höherpreisiges Material und seine Bearbeitung aufwendig ist, sind Titanbrillen preislich oft teurer als Kunststoffbrillen. 

Besonders geeignet ist ein Brillengestell aus Titan für Brillen mit detailreichen, arabesken Formen, da durch die ausgezeichnete Stabilität des Materials eine Langlebigkeit der Brille gewährleistet werden kann. Ebenfalls Anwendung findet Titan in Brillenfassungen der klassischen Natur mit grader, schnörkelloser Form in kühlen und gedeckten Farben.

 

 

Kunststoffe


Brillenfassungen aus Kunststoffmaterialien sind besonders vielseitig. Durch die Leichtigkeit des Materials bieten Kunststofffassungen einen angenehmen Tragekomfort. Danke der Vielfältigkeit von Kunststoff kann eine breite Spanne an Farben, Fabrverläufen und Mustern hergestellt werden. Auch transparente Gestelle können aus Kunststoff gefertig werden. In der Brillengestellherstellung kommen hauptsächlich Acetate zur Verwendung, aber auch aus Polyamid und Optyl können Gestelle hergestellt werden.  

Besondere Farbvielfalt ist möglich in Brillengestellen aus Acetat

Brillengestelle aus Kunststoff sind in vielen Farben verfügbarDie meisten Kunststoffbrillen werden aus sogenanntem Acetat gefertigt. Acetat wird mit Hilfe chemischer Prozesse aus Baumwolle gewonnen. In der Herstellung von Brillengestellen ist Acetat seit vielen Jahren das Material für farbige Brillengestelle. Durch die Kombination mehrerer unterschiedlich farbiger Acetatplatten erhält das Brillengestell eine besondere Tiefenwirkung und kann in Naturmaterialien vorkommende Farbeffekte imitieren. Das Brillengestell wird dann aus einem Acetatblock oder einer Acetatplatte herausgefräst und durch Erhitzung verbogen.

Polyamidgestelle eigenen sich für zarte aber stabile Formen

Soll das Brillengestell besonders filigran sein, eignet sich Polyamid als Brillenfassungsmaterial. Es ist besonders widerstandsfähig und reißfest, aber in der Herstellung schwer zu verarbeiten. 

Brillengestelle aus patentiertem Optyl sind besonders widerstandsfähig

Ebenfalls möglich ist die Herstellung von Brillenfassungen aus dem Kunststoff Optyl. Optyl zählt zur Gruppe der Thermoplaste, ist aber, anders als Acetat, patentiert. Ausschließlich die Safilo Group stellt daher heute Brillengestelle aus Optyl her. Im Vergleich zu anderen Kunststoffen kommt Optyl ohne Weichmacher aus und hat ein 20% geringeres Gewicht als herkömmliche Kunststoffe. Auch ist Optyl wesentlich widerstandsfähiger und dementsprechend weniger anfällig für Verkratzungen. 

 

 

Holz


Brillengestelle aus Holz werden handgefertigt.Obwohl Holz in sich ein günstiger Arbeitsstoff ist, zählen Brillengestelle aus Holz meist zu den Höherpreisigen im Sortiment. Holzbrillen werden in der Regel handgefertigt um die eine hohe Widerstandsfähigkeit des Gestells sicher zustellen. Brillengestelle werden, um die spätere Stabilität auch bei Witterungsschwankungen sicher zu stellen, aus Furnierholzplatten hergestellt. Durch die Leimverbindung innerhalb der Furnierholzplatten ist das Holzgestell später weniger anfällig gegenüber Veränderungen in Temperatur und Feuchtigkeit.